Die 3D-Anwendung: Maße einblenden, Animationen abspielen, von allen Seiten begutachten
Das Herzstück am Stand war eine interaktive 3D-Anwendung, mit der sich jede Maschine selbst erkunden ließ. Besucher drehten die Anlagen frei um die eigene Achse, zoomten an einzelne Baugruppen heran und betrachteten jedes Produkt von allen Seiten - vorn, hinten, von oben, im Detail. Per Klick starteten sie den Funktionsablauf als Animation und sahen, wie sich Rotor, Schere oder Presse in Bewegung setzen. Und sie blendeten die Maße live ein: Erst wenn die Bemaßung erscheint, begreift man wirklich, wie gewaltig so eine Anlage ist. Wer tiefer in diese Leistung einsteigen will, findet weitere Informationen unter interaktive Messestände.
Die Touch-Steuerung: ein Menü für Viewer, Animationen und Infos
Damit die Fülle an Inhalten am Stand übersichtlich blieb, programmierte der Messebauer eine eigene Steuerungssoftware. Über ein einfaches Menü steuerte der Besucher die einzelnen 3D-Viewer an, wechselte zwischen den Maschinen, startete die Animationen und öffnete weiterführende Infos zu jedem Produkt. Ein Fingertipp genügte, um von der Schrottschere zum Shredder zu springen oder ein Produktvideo zu starten. Die 3D-Inhalte von STUDIO KALZ und die Bedienoberfläche des Messebauers griffen dabei nahtlos ineinander.

Vier LED-Screens, jeder mit eigenem Touchscreen
Technisch lief der Auftritt auf vier großen LED-Screens, und jeder Screen bekam seinen eigenen Touchscreen zur Bedienung. So konnten mehrere Besucher gleichzeitig und unabhängig voneinander durch das Portfolio navigieren, ohne sich in die Quere zu kommen. Die 3D-Viewer liefen auf allen Screens flüssig und reagierten sofort auf jede Berührung. Wie ein solcher interaktiver Messestand funktioniert, ließ sich auf der IFAT 2026 live erleben.

Renderings für Broschüren, Messewände und Vertriebsmaterialien
Dieselben Renderings, die am Stand interaktiv liefen, wanderten anschließend in die Vertriebsmaterialien. Die fotorealistischen Bilder werteten die neu erstellten Broschüren spürbar auf und lieferten die Motive für großformatige Prints - stark genug in der Auflösung, um sie auf ganze Messewände zu ziehen. So entsteht aus einem einzigen Projekt eine durchgängige Bildsprache für Messe, Print und Vertrieb, die überall denselben hochwertigen Look trägt.


Direkt am Hauptlaufweg: die Besucher blieben stehen
Die Position hätte kaum besser sein können: direkt am Eingang, am Hauptlaufweg. Praktisch jeder Messebesucher kam daran vorbei - und die Anwendung zog die Leute förmlich an. Schon aus der Distanz blieben sie stehen, traten näher, griffen zum Touchscreen und probierten die 3D-Anwendung selbst aus. Die Resonanz war durchweg positiv: Interaktive Inhalte machen Spaß, bleiben im Gedächtnis und heben den Stand aus der Masse heraus.
Ich stand selbst auf der IFAT und habe gesehen, wie die Leute am Stand hängen bleiben - viele schauen sich die interaktiven Anwendungen aus der Nähe an. Interaktive Inhalte machen Spaß, bleiben im Gedächtnis und heben sich von der Masse an Messeständen ab. Da war richtig was los! - Niels Kalz, 3D-Artist

3D-Produktvideos erklären die Maschinenfunktionen im Detail
Ergänzend produzierte STUDIO KALZ eine Reihe von 3D-Produktvideos, die jede Maschine in Aktion zeigen. Die Videos führen Schritt für Schritt durch die Funktionsweise: Wie das Material in den Shredder gelangt, wie der Rotor es zerkleinert, wie die Schrottschere schneidet und die Ballenpresse verdichtet. Was auf einem stillen Messeexponat verborgen bleibt, wird hier sichtbar - der komplette Funktionsablauf, sauber und verständlich erklärt, bis ins technische Detail. So versteht auch ein Besucher ohne Vorwissen in Sekunden, was die Anlage leistet.
Der Stand rechnet sich ab der ersten verkauften Maschine
Am Ende zeigt der Auftritt vor allem eins: Man muss nicht jede riesige Maschine physisch auf die Messe schaffen, um sie zu verkaufen. Statt tonnenweise Stahl reisen zu lassen, macht STUDIO KALZ das komplette Portfolio digital begreifbar: anschaulich, interaktiv und mit einer Aufmerksamkeit, die eine einzelne Anlage auf der Fläche nie erzeugt hätte.















