Die Aufgabe: eine neue Maschinenserie mit Wucht launchen
Lindemann Metal Recycling bringt mit dem TXS eine neue Shredder-Serie auf den Markt. Zum Release brauchte es kein Erklärstück, sondern einen Auftritt: ein Video, das den Blick stoppt - auf dem Messe-Screen, als Website-Hero und im Social-Feed.
Ein Dreh kam dafür nicht in Frage, und zwar grundsätzlich: Zum Zeitpunkt der Video-Produktion existierte die Serie physisch noch gar nicht. Es gab keine Maschine zum Filmen, während das Video zum Launch längst stehen musste. Die einzige Grundlage waren die CAD-Daten - genau daraus baut STUDIO KALZ das komplette Video. Die Maschine bekommt ihren ersten Auftritt, bevor sie überhaupt gebaut ist.
Aus den CAD-Daten, in jede Perspektive
Grundlage ist die komplette Anlage aus den vorhandenen CAD-Daten - technisch korrekt bis ins Detail, dabei frei komponierbar: Kamera, Ausschnitt und Bewegung sind an keinen realen Standort gebunden. So lässt sich die Anlage aus jeder Perspektive zeigen und so beleuchten, wie es der Auftritt braucht - fotorealistisch, ohne die Grenzen eines echten Drehs.
Aufmerksamkeit zuerst, Features im Tempo
Das 3D-Produktvideo erklärt bewusst nicht im Detail - es soll auffallen. Der Schnitt setzt auf Tempo: schnelle Perspektivwechsel, nahe Fahrten an der Mechanik, dazu die zentralen Features der Serie, die im Rhythmus kurz aufblitzen statt lang ausgewalzt zu werden. Dass das Bild dabei hochwertig wirkt, ist Handwerk aus der Fotografie: Licht und Kamera führen den Blick - in 3D liegt beides in einer Hand.
„Ein Video muss in den ersten zwei Sekunden hängen bleiben, sonst ist es weg. Aus der Fotografie weiß ich, wie Licht und Kamera einen Blick führen - in 3D habe ich beides komplett in der Hand und kann die Anlage genau so dramatisch inszenieren, wie es ein Dreh am Schrottplatz nie könnte." - Niels Kalz, 3D-Artist
Der Einsatz: Messe, Website und Social
Das Release-Video ist für mehrere Bühnen gebaut: als Loop-Blickfang auf dem Messe-Screen, als Website-Hero mit sofortiger Wucht und als schneller Reel im Feed. Weil alles aus einem CAD-Modell entsteht, bleibt die Maschine über jede Fassung technisch korrekt. Wer die Serie danach erklären will, findet das im technischen Metall-Shredder-Case; im Maschinenbau gilt: Wo ein Dreh an Größe scheitert, macht die 3D-Animation den Serienstart zum Blickfang.




















